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Roche-CEO Severin Schwan ¨¹ber 300 neue Stellen in der Schweiz und unverschämte Gewinnmargen von Victor Weber Basel Ein dramatisches Wachstum erlebt Roche in China. 1000 neue Jobs will der Konzern dort innert Jahresfrist schaffen. Die Entwicklung lasse aber nicht auf eine schleichende Verlagerung nach Asien schliessen, sagt Konzernchef Severin Schwan, 45. Im Gegenteil profitiere der Standort Schweiz davon. 300 Stellen hat Roche hierzulande geschaffen im ersten Halbjahr. Der Bereich Virologie wird vom US-Standort Nutley nach Basel verlegt. Herr Schwan, soll man Sie begl¨¹ckw¨¹nschen oder bedauern angesichts der extrem hohen Profitabilität von Roche? Sie d¨¹rfen Roche gratulieren. Die ausgezeichnete Gewinnstärke reflektiert unsere Innovationskraft, von der die Patienten viel Nutzen haben. Die Königsdisziplin Pharma hat im ersten Halbjahr die Marge des Kernbetriebsgewinns auf 45,3 Prozent steigern können. Da m¨¹ssen sich doch Gesundheitsbehörden provoziert f¨¹hlen, sodass sie den Druck auf die Preise erhöhen. Der Preisdruck steigt, keine Frage. Doch wir stehen vergleichsweise gut da, weil wir eben hochwirksame Medikamente mit nachweisbaren Nutzen vermarkten. Trittbrettfahrer hingegen geraten stärker unter Druck. Während die Branche in Europa im Schnitt 4 bis 5 Prozent ihrer Umsätze verlor, kosten uns die auferlegten Preisnachlässe nur 2 Prozent. Sind Roches Gewinnmargen angesichts leerer Staatskassen nicht fast unanständig hoch? In der ausgewiesenen Pharmamarge sind die Kosten f¨¹r die zentralen Konzernfunktionen, die Finanzierungskosten oder etwa die Steueraufwendungen noch nicht enthalten. Am Schluss macht der Konzerngewinn 19,5 Prozent der Verkäufe aus. Das ist nat¨¹rlich immer noch ein sehr gutes Resultat. Die Kehrseite der hohen Profitabilität sind die entsprechenden Risiken, die wir als forschendes Unternehmen eingehen. Unsere Erfolgsrate liegt zwar ¨¹ber dem Durchschnitt, doch auch wir m¨¹ssen R¨¹ckschläge einstecken. Der k¨¹rzliche Entwicklungsstopp beim Herz-Kreislauf-Medikament Dalcetrapib hat uns ¨¹ber eine halbe Milliarde Franken gekostet. Daf¨¹r entschädigt uns niemand. Der Kerngewinn pro Aktie soll weiter steigen. Irgendwann stösst aber selbst eine Roche an die Decke. F¨¹r 2012 erwarten wir ein Wachstum des Kerngewinns pro Titel im hohen einstelligen Bereich. Nur finanzstarke Unternehmen können auf lange Sicht in die Innovation investieren und die entsprechenden Risiken eingehen. Wir m¨¹ssen uns nicht entschuldigen, dass wir profitabel wachsen. Um die Dividendenpolitik noch attraktiver zu gestalten, soll angeblich die Nettoverschuldung weniger schnell abgebaut werden. Die vollständige Übernahme von Genentech mussten wir 2009 zu einem guten Teil mit Anleihen finanzieren. Wir haben damals errechnet, dass wir dank der hohen Cashflows bis zum Jahr 2015 wieder ein Nettobarvermögen erreichen können. Längerfristig peilen wir aber eine Nettoverschuldung von bis zu 15 Prozent der Bilanz an. F¨¹r die ¨¹bersch¨¹ssige Liquidität eröffnen sich drei Optionen: Investitionen, Akquisitionen und Dividendenaussch¨¹ttung. Wir wollen flexibel bleiben und je nach der Gelegenheit, die sich ergibt, entscheiden. In China sind Pharma- und Diagnostikasparte um 24 beziehungsweise 32 Prozent gewachsen im ersten Halbjahr. Lernen Ihre Kinder Mandarin? Nein, die haben zurzeit genug mit Französisch und Englisch zu tun. Ich habe einige Jahre in Singapur gearbeitet und weiss, wie schwierig es ist, Chinesisch zu lernen. Aber Mandarin sprechen zu können, ist ein grosses Geschenk. Bildet der Boom in China eine schleichende Gefahr f¨¹r den Pharmastandort Schweiz? Nein, im Gegenteil. Wir beschäftigten in China bereits 5000 Menschen, vor wenigen Jahren waren es nur ein paar Hundert. Innert Jahresfrist schaffen wir dort 1000 neue Jobs. Und das ist gut f¨¹r Basel. Wie bitte? Der Konzernzentrale geht es gut, wenn die Märkte draussen florieren. Das gilt nur f¨¹r die zentralen Funktionen, nicht aber f¨¹r Forschung, Entwicklung und Produktion. Falsch. Sehen Sie das vollverglaste Gebäude auf der anderen Strassenseite? (zeigt auf das Biotechnikum von Herzog & de Meuron) Dort stellen wir f¨¹r den weltweiten Bedarf Avastin her. Wir hätten doch nicht 400 Millionen Franken in diese Biotech-Anlage investiert, wenn wir nicht auf den Weltmärkten erfolgreich wären. Die Produktion kann allgemein gesprochen aber nur in der Schweiz, Deutschland oder in den USA gehalten werden, wenn mit absoluter Hightech eine hohe Wertschöpfung erzielt werden kann. Wie viele Stellen hat Roche in der Schweiz geschaffen? In den ersten sechs Monaten haben wir hier ¨¹ber 300 Arbeitsplätze geschaffen, hauptsächlich in Basel und am Diagnostik-Standort in Rotkreuz. Im Zuge der vollständigen Schliessung des US-Standorts Nutley kommt der Bereich Virologie nach Basel, sodass hier zusätzliche Stellen entstehen. Wirkstoffe, die wie das Krebsmittel Avastin auf Biotech beruhen, verlieren nach und nach ihren Patentschutz. Bereits sind erste Biosimilars genannte Nachahmungen auf dem Markt. Ein Schweizer Wirtschaftsmagazin schrieb, dass Sie Biosimilars auf den Markt werfen möchten, Verwaltungsratspräsident Franz Humer aber dagegen sei. Diese Behauptung ist aus der Luft gegriffen. Verwaltungsrat und Konzernleitung sind einer Meinung: Roche setzt auf Innovation, sprich auf neue patentgesch¨¹tzte Produkte. Wir werden keine Biosimilars entwickeln. Läuft bei einem unserer bestehenden Biotech-Medikamente der Patentschutz aus, nehmen wir den Preiskampf mit den Nachahmern aber auf. Wir agieren dabei aus einer Position der Stärke, da auch f¨¹r die Biosimilars-Hersteller die Kosten hoch sind, sodass sich der Preiszerfall in Grenzen halten wird. Anders präsentiert sich die Lage bei den kleinen Molek¨¹len, die chemisch synthetisiert werden. Nach Patentablauf ¨¹berlassen wir das Feld den Generika-Firmen, weil die Preise regelrecht zusammenbrechen. Ist Roche auf den Fall vorbereitet, dass Griechenland wieder die Drachme einf¨¹hrt oder dass Banken zusammenbrechen? Wir spielen sämtliche Szenarien durch, um abzuwägen, welches unsere Risiken wären und wie wir uns absichern können. Sollte Griechenland aus der Eurozone ausscheiden, wären unsere dortigen Ausstände von gegenwärtig noch 200 Millionen Euro das geringere Risiko. Die grössere Gefahr ist mit den Medikamentenpreisen verbunden, die vollends erodieren w¨¹rden. Krisengewinner wären die Parallelexporteure, welche die f¨¹r Griechenland bestimmten Arzneien mit noch höheren Gewinnen als bisher auf den europäischen Graumärkten absetzen können. Ihnen kommt ein ungeheures Fehlkonstrukt zugute: In der EU ist der Warenverkehr frei, doch die Medikamentenpreise werden von Land zu Land behördlich festgesetzt. Nehmen wir an, Sie wären eingeladen, eine 1.-August-Rede zu halten. Was w¨¹rden Sie als Österreicher darin hervorheben? Ich w¨¹rde der Schweiz zu ihrem Erfolg gratulieren und ihr raten, offen und neugierig zu bleiben, an ihrer liberalen Ordnung festzuhalten und weiter in die Innovation zu investieren, um den Erfolg zu sichern. Also in Bildung und Forschung. Aber nicht unbedingt in den Nachwuchs der Skifahrer. Wenigstens diese Vormachtstellung kann man uns Österreichern lassen (lacht). Publiziert am 29.07.2012 |
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